Das einstige Sex-Symbol setzt in Liebe und Kunst jetzt andere Prioritäten
(pst). Vorbei die Zeiten, da sie das Pin-Up-Girl einer ganzen Generation war. Als Pamela Anderson einst in „Baywatch“ zur Ikone wurde, als „Playboy“-Star Kultstatus erreichte und der Sex-Skandal um ein privates Video um die Welt ging, schien ihr Image zementiert. Dazu kamen schlagzeilenträchtige Beziehungen, während die Karriere eher lahmte. Doch mit ihrer beeindruckenden Vorstellung in „The Last Showgirl“ befreite sich die heute 58-Jährige dann 2024 endlich aus dieser Schublade. Seither arbeitet sie bewusst an einem neuen Lebensabschnitt, sucht anspruchsvollere Rollen und wird zunehmend als ernsthafte Schauspielerin wahrgenommen. Das satirisch-düstere Familiendrama „Rosebush Pruning“, das am Donnerstag in deutschen Kinos startet, fügt sich in diese Entwicklung ein. Auffällig ist, wie klar die Kanadierin heute ihre Prioritäten setzt. „Ich habe kein Interesse an Beziehungen, ich brauche niemanden, der mir im Weg steht“, sagte sie im Interview mit „Another Magazine“. Das klingt nach bewusstem Abstand zu einem Kapitel, das sie lange geprägt hat. Stattdessen richtet sie den Blick nach vorn. Neben der Schauspielerei engagiert sich die Mama zweier erwachsener Söhne kreativ, etwa mit einer eigenen Möbelkollektion, DIY und Gartengestaltung. Weniger Glamour, mehr Haltung. Pam scheint endlich mit sich im Reinen – wie schön!

