Vor der Kamera Drama, privat läuft es völlig anders
(pst). Ein wenig spröde, ein wenig kühl – so wirkt sie auf den ersten Blick. Doch Franziska Weisz kann auch ganz anders. Gerade erst hat sie im dem neuen ZDF-Freitagskrimi „Mordufer“ überzeugt. Nach ihrem tödlichen Abgang aus dem Hamburger „Tatort“ mit Wotan Wilke Möhring ermittelt die 45-Jährige jetzt am Bodensee – intensiv, präsent, mit dieser leisen Wucht, die hängen bleibt. Um Liebeskrisen geht es in ihrer anderen aktuellen Paraderolle in der ARD-Serie „Tage, dies nie gab“. Beide Serien stehen übrigens in den Mediatheken zum Streaming bereit. Bei Franziska selbst allerdings läuft es in Sachen Liebe völlig dramafrei. Ihren Mann, Regisseur Felix Herzogenrath, lernte sie bei Dreharbeiten zu „Die Bergretter“ kennen. Es war Liebe auf den ersten Blick. Heute sind sie mehr als zehn Jahre verheiratet, haben zwei Kinder. „Wir führen eine sehr glückliche Ehe“, sagte die gebürtige Wienerin zu „Bild“ und verriet auch gleich ihr Glücksgeheimnis: „Abwechslung und immer mal wieder Distanz. Wir Filmleute sind daran gewöhnt, viel zu reisen. Ein Aufeinanderkleben in der Ehe wäre nichts für mich.“ So gut beschäftigt, wie die Weisz beruflich ist, wird das wohl so schnell auch nicht passieren.

