Simon Verhoeven: Trauer nicht bewältigt

14. März, 2026

Der Sohn von Senta Berger über schwierige Familienzeiten

(pst). Die Trauer sitzt tief, die Worte kommen schwer. Wenn Simon Verhoeven (53) über seinen verstorbenen Vater Michael spricht, kämpft er merklich mit den Emotionen. Seit dem Tod des Papas im April 2024 fühlt der Filmemacher eine Lücke, die sich nicht schließen will. „Manchmal, wenn das Telefon klingelt, denke ich: Ah, mein Vater ruft an!“, gesteht er im Gespräch mit der „B.Z.“ Eine bittere Realität, die er nicht akzeptieren kann – und will. Denn das Verhältnis der beiden Männer war eng und der Verlust umso schmerzlicher. „Ich möchte damit leben und nicht so tun, als wäre es irgendwann komplett abgeschlossen“, so der 53-Jährige. Und als wäre das nicht genug, traf die Familie nun der nächste Schlag: Mutter und Star-Schauspielerin Senta Berger (84) erlitt nach einem schweren Sturz kürzlich einen Oberschenkelbruch und muss buchstäblich erst einmal wieder auf die Beine kommen. Ausgerechnet jetzt, wo ihr gemeinsamer Film „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ in den Kinos läuft. Die Dreharbeiten haben die Schauspielerin auch ein wenig gestützt, wie Simon noch hinzufügt: „Es war eine wunderbare Beschäftigung in einer schwierigen Zeit, die für meine Mutter noch schwieriger und einsamer war als für mich.“

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