Die „Smalltown Girl“-Darstellerin taucht ein in Sex und Schmerz
(pst). Sie hat dieses gewisse Etwas – eine besondere Intensität und zugleich eine berührende Verletzlichkeit. Damit beeindruckte Dana Herfurth schon in der Hit-Serie „Call My Agent – Berlin“, die gerade für den Grimme-Preis nominiert wurde. Mit ihrem aktuellen Film geht sie noch einen Schritt weiter: In dem schonungslosen Drama „Smalltown Girl“ spielt die 27-Jährige eine junge Frau, die traumatische Missbrauchserfahrungen aus der Kindheit mit exzessiver Sexsucht zu kompensieren versucht. Eine mutige Rolle – verlangte sie Herfurth doch viele freizügige Szenen ab. Doch diese wirken niemals voyeuristisch-aufreizend, sondern eher verstörend, hart und kühl. Für die Wahl-Berlinerin mit den rotblonden Locken war das vor allem körperlich eine Grenzerfahrung. „Es hat sich ehrlicherweise die ganze Zeit widernatürlich angefühlt“, sagte sie im Interview mit „The Spot Media & Film“. Ihre Figur Nore habe eine Körperlichkeit, die „offen für alles“ sei – etwas, das der Schauspielerin selbst fernliege. „Ich bin ein sehr privater Mensch. Ich musste gegen meine eigene Körperlichkeit ankämpfen.“ Wir sind gespannt, was wir von der schönen Wahl-Berlinerin, die auch als Model arbeitet, in Zukunft noch sehen werden!

