Umfrage zeigt: Deutsche sind offen für smarte Diabetes-Vorsorge
(DJD). Diabetes Typ 2 ist längst eine Volkskrankheit. In Deutschland steigt die Zahl der Betroffenen stetig: Aktuell leben mindestens 9,1 Millionen Menschen mit der Erkrankung. Jedes Jahr kommen etwa 450.000 neu hinzu. Fachleute sind sich einig, dass der Lebensstil bei der Entstehung von Diabetes Typ 2 eine große Rolle spielt: Kalorienreiches, ballaststoffarmes Essen, wenig Bewegung, Übergewicht – besonders bauchbetontes Übergewicht – und Rauchen gehören zu den wichtigsten Gründen. Es stellt sich die Frage, ob die Menschen sich dieses Risikos bewusst sind.
Jeder Vierte fürchtet Erkrankung
Eine repräsentative Online-Umfrage im Auftrag von Dexcom unter 1.321 Deutschen im Alter von 18 bis 70 Jahren zeigt, dass jeder vierte Befragte große oder sehr große Sorge hat, irgendwann mit Diabetes Typ 2 leben zu müssen. Die große Mehrheit würde Einschränkungen und negative Folgen bei einer solchen Diagnose befürchten. Vor allem mögliche Folgeschäden wie Erblindung (59 Prozent), die Notwendigkeit, den Lebensstil zu ändern (42 Prozent), die Angst vor Einschränkungen im Alltag (35 Prozent) und die Vorstellung, sich zur Zuckermessung ständig in den Finger pieksen zu müssen (26 Prozent), würde die Befragten belasten.
Vorsorge mit technischer Unterstützung?
Umso wichtiger ist eine gute Vorsorge. Moderne Technologien könnten dabei gezielt unterstützen, beispielsweise Zuckersensoren. Laut Umfrage sind 70 Prozent der Deutschen offen dafür, einen solchen Sensor einmalig zu testen. Nicht nur, um den eigenen Körper besser zu verstehen (52 Prozent), sondern auch als Motivation für mehr Bewegung (56 Prozent) oder bewussteres Essen (69 Prozent). Fast jeder Vierte (23 Prozent) gibt an, dass ein Sensor dabei helfen könnte, das eigene Gewicht zu halten oder abzunehmen. Sensoren wie Dexcom G7 messen automatisch den Zuckerwert und senden Werte und Warnmeldungen auf ein kompatibles Smartphone, eine Smartwatch oder ein anderes Empfangsgerät. So lässt sich in Echtzeit sehen, wie verschiedene Lebensmittel, Mahlzeiten, Stress oder Bewegung die Zuckerwerte beeinflussen. Unter www.dexcom.de gibt es weitere Infos und Service-Angebote.
Sensoren geben Feedback zum Lebensstil
Dieses unmittelbare sogenannte Biofeedback kann dabei helfen, bewusster Entscheidungen zu treffen und gezielt Maßnahmen im Alltag zu ergreifen – zum Beispiel für gesündere Lebensmittel oder regelmäßige kurze Spaziergänge. Letzteres hat tatsächlich konkrete Auswirkungen auf die Gesundheit: Eine Studie zeigt, dass bereits 1.000 Schritte nach dem Essen dafür sorgen können, dass die Zuckerwerte nach der Mahlzeit nicht so schnell ansteigen. Das kann die Wahrscheinlichkeit für eine Überzuckerung um 55 Prozent reduzieren.

