Die Schauspielerin will Geschichten erzählen, die berühren
(pst). Irgendwann musste sie sich mal entscheiden: Ärztin oder Schauspielerin? Lange Schichten im Krankenhaus ließen sich mit Dreharbeiten und Castings einfach nicht mehr vereinbaren. Christiane Paul wählte damals die Kunst und dafür sind wir heute dankbar – beschenkt uns die ausgebildete Medizinerin seither doch mit großartigen Filmen wie „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“, der aktuell im Kino läuft. Ein Stoff über Missverständnisse, Mut und Zivilcourage. Themen, die Paul liegen. „Mich interessieren Geschichten, die etwas mit unserer Gegenwart zu tun haben“, sagte sie dazu im Interview mit Szene Hamburg. Der Film erinnere daran, „was uns zusammenhält“. In den letzten Jahren hat die 51-Jährige auch viel international gedreht. So erscheint im Mai mit ihr der Mystery-Thriller „American Sweatshop“. Private Infos indes dosiert Paul bewusst. Dass die gebürtige Ost-Berlinerin zwei Kinder hat und in zweiter Ehe mit Klimawissenschaftler Anders Levermann verheiratet ist, ist bekannt. Weitere Selbstdarstellung dagegen interessiert sie weniger. Social Media nutzt sie „eher wie eine Website“, wie sie im Gespräch weiter verriet. Ihr großer Wunsch nicht nur fürs neue Jahr: „Die ganze Welt könnte sich mal wieder versöhnen“.

