Warum für den jungen Schauspieler Inhalt wichtiger ist als Auftritt
(pst). In alten Sneakern und reichlich gebrauchtem Käppi erschien er zur Premiere seines aktuellen Films „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“. Ganz klar: Für Bruno Alexander steht Glamour nicht so weit oben auf der Prioritätenliste – aber dafür Kunst und Kreativität. Der 27-Jährige, der schon als Teenager in „Die Pfefferkörner“ mitwirkte, steht nicht nur vor der Kamera, sondern ist gemeinsam mit den Zwillingsbrüdern Oskar und Emil Belton auch für Regie und Drehbuch der Kult-Serien „Die Discounter“ und „Intimate“ verantwortlich. „Ich liebe es sehr, meine eigenen Sachen zu schreiben und dann von Anfang bis Ende alles mitzugestalten. Das erfüllt mich extrem“, verriet er im Gespräch mit „Brisant“. Natürlich kann das anstrengend sein, darum hat der Hamburger einen Trick, um seine Batterien immer rechtzeitig aufzuladen: „Ich muss mich eigentlich am Tag mindestens einmal hinlegen und einen Mittagsschlaf machen, nachdem das Mittagessen eingenommen wurde“, erzählt er mit einem Schmunzeln im weiteren Interview. Aber auch „nur“ als Schauspieler ist er viel gefragt, sei es in diversen TV-Krimis oder jetzt in „Ach, diese Lücke…“ Darin spielt er unter der Regie von Simon Verhoeven die Hauptrolle und füllt diese bravourös aus – ein Film, in dem Lachen und Weinen ganz eng zusammenliegen.

